Was ist Open-Source-Software?

Eine Variante, die sehr interessant ist. Es handelt sich dabei um urheberrechtlich nicht geschützte so genannte quellfreie Lizenzen für Software, deren Quelltexte öffentlich zugänglich sind. Wie kam es zu dieser Entwicklung? Im Wettbewerb mit dem Microsoft-Browser entschied sich der Konkurrent Netscape im Jahr 1998 dafür, den Quelltext des Netscape-Navigators freizugeben.

Daraus entstand dann übrigens der Mozilla-Browser. Der Quelltext der Software muss in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vorliegen. Er ist in einer höheren Programmiersprache gehalten. Der Mensch kann sie verstehen, der Computer nicht. Daher muss dieser Text mittels eines Rechners in eine binäre Form gebracht werden. Menschen können Programme in der Form dann nicht mehr lesen. Für das Kopieren, Vertreiben und Nutzen dieser Open-Source-Software gibt es keine Beschränkungen.

Weder, was die Anzahl der Nutzer anbelangt, auch nicht bezüglich der Installationen. Es gibt daher auch keine Zahlungsverpflichtungen gegenüber einem Lizenzgeber. Man darf diese Software verändern und in dieser Form dann auch weitergeben. Open-Source-Software bietet viele Vorteile. Beliebig viele Firmen bzw. Einzelpersonen können an der Entwicklung teilhaben, man profitiert voneinander. Das kann billiger werden als die eigenständige Entwicklung von Software. Nutzer dieser Programme binden sich an keine Firma. Bedingungen für die Nutzung bestehen nicht. Man kann den Sourcecode einsehen, auch die Versionsverwaltung.


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