Noch keine 3D Monitore auf Open-Hardware Grundlage

In Sachen 3D Animation steht Open-Source-Software käuflichen Varianten in kaum etwas nach, auch in der Darstellung finden sich zahlreiche Treiber, die 3D Inhalte wiedergeben. Nur auf dem neuesten Trend, der 3D-Betrachtung mit 3D-Monitor und 3D-Brille, mischen Open-Source oder Open-Hardware Angebote noch nicht mit.

Mit der Open-Source-Software Blender zum Beispiel lassen sich 3D Animationen erstellen, ganze Open-Source-Filme sind unter Verwendung dieser Software sogar bereits entstanden. Diese waren so professionell produziert, dass das der erste von ihnen, Elephant’s Dream, die erste europäische HD DVD stellte. Auch mit der Bildbearbeitungssoftware GIMP lässt sich 3D – wenn auch ein wenig anders – verwirklichen. Der Open-Source-Bildbearbeiter ermöglicht unter anderem die Erstellung von Anaglyphenbildern, die sogar ohne 3D Monitore mit einer entsprechenden 3D Brille als 3D Bild betrachtet werden können.

Lediglich im Bereich der Hardware tut sich im Open-Bereich noch wenig. Die Ursache mag unter anderem darin liegen, dass alle von Firmen in der Hinsicht entwickelten Technologien schleunigst von diesen patentiert werden, sodass derartige Technologien zunächst von der Community entwickelt werden müssten, ohne auf bereits patentierte Methoden zurückgreifen zu können. Auch die spezifischen und kompliziert herzustellenden Bauteile dürften ein Hindernis darstellen, weswegen 3D Monitore und 3D Brillen wohl noch lange Zeit ohne Pendant aus dem Bereich der Open-Hardware existieren werden.


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